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Ökumene in Gymnich

Wir laden alle herzlich ein zu ökumenischen Passionsandachten jeweils montags um 18.30 Uhr in der kath. Kirche St. Kunibert:
6. 3., 13. 3., 20. 3., 27. 3., 3. 4. 2017
Die ökumenischen Bibelabende zu Martin Luther finden statt am Dienstag, dem 28. 3 und Mittwoch, dem 29. 3. 2017. Die Uhrzeit wird noch bekanntgegeben. Bitte auf Aushänge
und Abkündigungen achten.

Am Freitag, dem 31. März, findet der Ökumenische Kreuzweg nach Dirmerzheim statt. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr auf dem Friedhof. In Dirmerzheim erfolgt die Übergabe der Osterkerze. Die Teilnehmer sind anschließend zu einem Imbiss im Pfarrzentrum eingeladen. Für den Rücktransport steht ein Gemeindebus zur Verfügung.

Ökumenisches Passahmahl feiern wir am Mittwoch, dem 12. 4. 2017 um 20.00 Uhr im Pfarrheim St.Kunibert. Bitte die Anmeldezettel beachten!
Das Ziel des diesjährigen Osterspaziergangs wird noch bekannt gegeben, bitte auf Aushänge und Abkündigungen achten.

Ökumenische Bibelwoche 2017

Vom 6. bis 9. März 2017 lädt der Ökumene-Ausschuss der kath. und ev. Kirchengemeinden Lechenich zur ökumenischen Bibelwoche herzlich ein.

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„VERBINDENDES GRÖSSER ALS TRENNENDES”

„VERBINDENDES GRÖSSER ALS TRENNENDES”

So titelte eine Kölner Zeitung in großen Buchstaben anlässlich des Besuches von Papst Franziskus beim Lutherischen Weltbund im südschwedischen Lund. Zum ersten Mal in der Geschichte der runden Reformationsjubiläen hat zur Eröffnung des Gedenksjahres 500 Jahre Reformation ein ökumenischer Gottesdienst und gemeinsames Gebet stattgefunden.Kippels

In Deutschland hat in Berlin zur Eröffnung des Festjahres Kardinal Karl Lehmann, zum ersten Mal ein Katholik, die Luther-Medaille überreicht bekommen. Evangelische und katholische Bischöfe waren im Oktober auf einer gemeinsamen Pilgerreise ins Heilige Land gefahren und haben sich von Jesus Christus selbst Kraft geben lassen, um auf Einheit orientiert dieses Jahr zu begehen. Der Grundton und der ökumenische Geist stimmen. Von der kirchlichen Spitze und von der Basis her haben wir die Möglichkeit, diesen ökumenischen Geist gerade in unseren Gemeinden weiter zu vertiefen. „Viele Menschen fragen sich, warum sind die Kirchen getrennt? Und verstehen sich ganz selbstverständlich als Schwestern und Brüder.“ Der evangelische Ratsvorsitzende der EKD sagte vor wenigen Tagen in einem Interview: „Natürlich ist es so, dass unter den heutigen Bedingungen der Individualisierung, wo die Menschen selbst frei wählen, welchen Gemeinschaften sie angehören wollen, ganz anders als vor 50, 60 Jahren, wo das sozusagen zum guten Ton gehörte – natürlich gab es da Menschen, die sich auch anders entscheiden. Und für uns muss es darum gehen, in dieser Situation, wo Menschen sich aus Freiheit entscheiden, möglichst überzeugungsstark unsere Botschaft – und das ist eine starke Botschaft –, diese Botschaft heute in die Zeit hinein zu sprechen, also auszustrahlen, wovon wir sprechen. Und die Liebe Gottes, von der wir sprechen, eben auch im praktischen Handeln zu zeigen. Und die vielen, vielen Menschen, die sich für Flüchtlinge engagiert haben und nach wie vor engagieren, die sind, glaube ich, das beste Beispiel dafür.“

Für unsere christlichen Gemeinden in Erftstadt kann ich diese Einschätzung von Heinrich Bedford-Strohm nur bestätigen. Ich freue mich sehr, dass das Erzbistum Köln die Personalkosten für ein Jahr für unsere Flüchtlingskoordinatorin Frau Ute Pratsch-Kleber, auch mit Unterstützung des Ortsausschusses von St. Kilian sowie des Mundartspielkreises, übernommen hat. Vielen Dank für die bisher geleistete Arbeit und das finanzielle Engagement der evangelischen Gemeinde.

„Gott ist für uns Mensch geworden“. Diese Liebe Gottes, die in Diakonie und Caritas sich menschenfreundlich zeigt, bleibt auch in Zukunft unser gemeinsamer Auftrag als christliche  Gemeinden in Erftstadt, hier vor Ort oder in ökumenischen Projekten wie Talita Kumi in Ecuador. Im Blick auf die vielen Kriege und den Terror, die Flüchtlingsproblematik und die Gefährdung der Umwelt sind wir als Christen immer wieder neu herausgefordert, zum Frieden in der Welt im Sinne der Weihnachtsbotschaft beizutragen.

So wünsche ich Ihnen in herzlicher ökumenischer Verbundenheit und im Namen des Seelsorgeteams eine gesegnete und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein friedvolles, gesundes, gutes Neues Jahr 2017.

Ihr Pastor Hans-Peter Kippels

Arbeitskreis Talita Kumi e.V.

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Seit 1988 fördern wir zusammen mit weiteren Gruppen und Personen in der Bundesrepublik Deutschland das Projekt für Mädchen auf der Straße, TALITA KUMI in Quito, Ecuador. Seit Ende 2001 bündeln wir die finanziellen Mittel aus Deutschland zur Förderung dieser Projektarbeit

Es gibt eine eigene Homepage mit ausführlichen Informationen: www.talitakumiev.de

 

Stolpersteine

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In Berlin kann man sie finden, in Brühl, Düren, Bonn, Münster. - Erinnerungen an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die von Nazis deportiert und umgebracht wurden.

Ins Leben gerufen hat die Aktion Stolpersteine der Kölner Künstler Gunter Demnig. Er hat inzwischen in weit mehr als 350 Städten über 6000 Stolpersteine wider das Vergessen verlegt.

Angeregt durch die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich und die Katholische Pfarrgemeinde St. Kilian Lechenich hat sich Ende Januar 2006 ein Arbeitskreis konstituiert, dem auch Mitglieder des Rates, der Verwaltung und der Bürgerschaft angehören. Sein Ziel ist, auch in Lechenich Stolpersteine zu verlegen, die an das Schicksal verschleppter und ermordeter jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern.

Die Stolpersteine werden aus Messing gefertigt und haben eine Größe von ca. 10 x 10 cm. In die Oberfläche werden die persönlichen Daten der Person, an die erinnert wird, eingeschlagen. Die Steine werden dann in die Straßenoberfläche vor den ehemaligen Wohnstätten der Lechenicher Juden eingelassen.

Die Stolpersteine kosten einschließlich der Verlegung 95.- Euro pro Stück. Sie sollen über Spenden finanziert werden.

Ein erster Verlegetermin in Lechenich ist seinerzeit mit dem Künstler für den 15.12.2006 ab 14.00 Uhr vereinbart worden.

Der Arbeitskreis hat vom 3. bis 12. November 2006 eine Aktionswoche mit verschiedenen Veranstaltungen durchgeführt. Sie begann mit einer Führung: Auf den Spuren der Juden in Lechenich mit Cornelius Bormann. Es folgte die Ausstellungseröffnung: "Der 9. November ein Schicksalstag der Deutschen Geschichte!" und das Theaterstück: "Doch einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehen." von Lilly Axner in der Aula in Lechenich. Mit dem Vortrag: „Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft“ in St. Kilian ging es weiter und am 9. November wurde der Gedenkgang zur Reichspogromnacht: „Tod und Totengedenken im Judentum“ vom alten zum neuen Judenfriedhof mit  anschließendem Treffen im evangelischen Gemeindezentrum durchgeführt, wo in der Kirche der Versöhnung Erftstädter Künstler ihre Werke präsentierten. 

Am 15. Dezember 2006 wurden die ersten 13 Stolpersteine in Lechenich verlegt. Nach einer kurzen Begrüßung im historischen Rathaus in Lechenich durch Pfarrer Schneider-Leßmann und den Bürgermeister E.-D. Bösche erklärte der Künstler Gunter Demnig, welche Gedanken in bei der Entwicklung seines Projektes „Stolpersteine“ bewegt haben. Wenn man sich herunter beugt, um die Namen auf den Stolpersteinen zu lesen, verbeugt man sich vor den Toten. Zugleich wird die Erinnerung an sie wach gehalten. 

Anschließend wurden folgende Stolpersteine verlegt:

Klosterstraße 1: Flora und Siegbert Kain
Schloßstraße 4: Sally, Reha und Hildegard Schwarz
Zehntstr. / Ecke Raiffeisenstr: Elisabeth Simon
Raiffeisenstraße 12: Selma, Ernst und Edith Baum
Bonner Straße 21: Elfriede und Hermann Simon
Melchiorstraße 4: Selma und Julius Alexander

„Jüdisches Leben in Deutschland“ war das Thema einer Veranstaltung, die der Arbeitskreis als Auftakt für die diesjährige Verlegung von weiteren 8 Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig angeboten hat . Am 2. Mai 2007 trug Herr Miguel Freund, Mitglied der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und ehemaliges Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln, im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche Lechenich um 17:30 Uhr für Jugendliche und um 19:30 Uhr für Erwachsene über jüdisches Leben in Deutschland vor. Mit dieser Veranstaltung sollte unter anderem auch um mehr Verständnis für unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger geworben werden. 

Am 15. Mai 2007 wurden weitere acht Stolpersteine verlegt:

Bonnerstraße 27, heute Wokinghamplatz: Ernst, Paul, Günter und Amalia Simon
Judengasse 7: Moses Müller und Emma Israel
Frenzenstraße 5:Henriette und Bernhard Franken

Am Sonntag, dem 9. November 2008 jährte sich zum 70. Mal die Reichspogromnacht. Anlässlich dieses Termins wurden in Lechenich die letzten acht Stolpersteine verlegt. Der Kölner Künstler, Gunter Demnig, hat ab 9.00 Uhr mit der Verlegung an der Klosterstr. 1 (vor VIVA-Moden am Marktplatz) begonnen. Ein Abschluss der Aktion Stolpersteine für Lechenich fand nach der Verlegung im Gemeindezentrum in Lechenich statt. 

Stolpersteine liegen für deportierte und ermordete Juden, die ihren letzten Wohnsitz am Verlegungsort hatten. Bereits im Jahr 2006 und 2007 wurden Stolpersteine verlegt. Damit liegen nunmehr in Lechenich insgesamt 28 Steine.

Folgende acht Steine wurden in dieser Reihenfolge verlegt:

Klosterstraße 1: Herta Helene Kain
Melchiorstraße 4: Ruth Betty Alexander
Herriger Straße 32: Fanni Wallach
Judenstraße 10: Manfred Vos und Else Vos
Bonnerstraße 20: Max Schwarz und Clara Schwarz
Bonnerstraße 27: Recha Simon

Stand: März 2012

 

Labyrinth für Lechenich

10 JAHRE PARTNERSCHAFTSVER­TRAG DER EVANGELISCHEN UND KATHOLISCHEN KIRCHENGEMEIN­DEN LECHENICH

Das Labyrinth soll ein Zeichen sein für die oft nicht einfachen und verschlungenen Wege der Ökumene, die wir in unseren Gemeinden, unterstützt durch den Partnerschaftsvertrag, gegangen sind.

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, der PGR-Ortsausschuss und der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Kilian haben auf Anregung des Ökumeneausschusses beschlossen, aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Partnerschaftsvertrages ein Labyrinth erstellen zu lassen.

Herr Smeets, Landschaftsarchitekt, hat ehrenamtlich auf Bitte von Herrn Hösen einen Entwurf zur Erstellung eines Labyrinths erarbeitet, den er anhand einer grafischen Vorlage des Labyrinths in der Kathedrale von Amiens erstellt hat. Die Stadt Erftstadt hat dem Unternehmen zugestimmt und entsprechende Planungskarten zur Verfügung gestellt. Danach liegt das infrage kommende Gelände an der Promenade zwischen Klosterstraße und Spielplatz/Minigolfplatz, zur Klosterstraße hin. Leitend für die Planung waren die Stabilität und Nachhaltigkeit der Anlage und ein geringer Pflegebedarf. Daher hat Herr Smeets ein ebenerdiges Labyrinth entworfen, das aus Betonplatten und Rasenfläche besteht. Die Platten haben eine Größe von 30 x 30 cm. Die Sternplatte in der Mitte soll einen Text enthalten, der die Erbauer und den Anlass benennt. Der Durchmesser der Anlage soll 12 m betragen und damit ein gewisses „Alleinstellungsmerkmal“ haben; sie soll wahrgenommen werden.

(Christoph Rader)

 

Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen: Warum ein Labyrinth? Möchten unsere Gemeinden, dass wir uns verirren und nicht wieder herausfinden? Keine Angst - wir wollen keinen Irrgarten bauen, sondern ein Labyrinth, dessen Weg ohne Irrweg und Sackgassen zur Mitte führt und wieder heraus.

Sabine Pankoke
Wilhelm Hösen

Partnerschaftsvertrag

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Ökumenischer Schaukasten

Auf dem Marktplatz in Lechenich steht seit 2010 gegenüber dem historischen Rathaus ein ökumenischer Schaukasten, der mit viel Engagement und Liebe von den verschiedensten Gruppen und Arbeitskreisen der beiden Gemeinden gepflegt und bestückt wird.

Die Vorderseite zeigt Terminhinweise auf Veranstaltungen, die die katholische und die evangelische Gemeinde für die Vorübergehenden anbieten. Die Angebote richten sich ausdrücklich an alle und sind nicht konfessionell gebunden.

Die Rückseite stellt meditative Aspekte in den Vordergrund, die die Vorübergehenden dazu bewegen sollen, stehen zu bleiben und sich von dem Dargestellten einnehmen zu lassen. Hier können aber auch die verschiedenen aktiven Gremien den Menschen darbieten, was sie eigentlich in den Gemeinden für eine Funktion haben, was man im Bedarfsfalle in Anspruch nehmen und an wen man sich wenden kann.

Gemeindebüro

Tel.: 02235 / 680 359

neue Öffnungszeiten:

Montag:

geschlossen

Dienstag:

14.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch:

geschlossen

Donnerstags:  

10.00 – 12.00 Uhr

Freitag:

10.00 – 12.00 Uhr