Wieder mehr Taufen in den Gemeinden

EKiR Neue Gemeindeglieder 20152015 erhielten 19.626 Gemeindeglieder im Rheinland das Sakrament der Taufe und 3.574 traten neu in die Kirche ein. Die Lechenicher Gemeinde hat aktuell 4.979 Glieder. Die Zahl der Taufen ist nach Informationen der Evangelischen Kirche im Rheinland im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 wieder leicht gestiegen: 2015 haben 19.626 Personen das Sakrament der Taufe empfangen; das waren 465 mehr als im Jahr zuvor, so die EKiR. Dabei sei sowohl die Zahl der Taufen bei Kindern und Jugendlichen (um 303 auf 17.635) als auch die bei Erwachsenen (um 162 auf 1991) gestiegen. Ein leichten Abwärtstrend zeigte hingegen die Zahl der Kircheneintritte. Am 31. Dezember 2015 wurden 3.574 Eintritte registriert, im Vorjahr waren es noch 3.637 gewesen.
Wie die Evangelische Kirche im Rheinland weiter mitteilt, traten im vergangenen Jahr 21.106 Christen aus der evangelischen Kirche aus. 2014 hätten noch 27.717 Menschen die rheinische Kirche verlassen. Mit diesem Rückgang der Austrittszahlen liegt die Evangelische Kirche im Rheinland im EKD-weiten Trend. Nach den deutschlandweiten Zahlen zur Mitgliederstatistik ist die Zahl der Austritte im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um rund 22 Prozent zurückgegangen.
Allerdings ist die Gesamtzahl der Gläubigen weiter rückläufig. Zum 1. November 2015 hatte die Evangelische Kirche im Rheinland nach eigenen Angaben 2,63 Millionen Mitglieder, zehn Monate zuvor waren es noch 2,66 Millionen. Dass die Zahl der Mitglieder der rheinischen Kirche 2015 gesunken ist, sei auch auf den demografischen Wandel zurückzuführen. So seien 41.953 Gemeindeglieder verstorben.
Einen leichten Abwärtstrend zeigen entsprechend auch die Lechenicher Gemeindegliederzahlen seit 2014: Wurden 2014 noch 5.088 evangelische Christen gezählt, waren es 2015 noch 5.022 Personen. Aktuell zählt die evangelische Kirchengemeinde Lechenich nach eigenen Angaben 4.979 Gemeindeglieder. An dieser negativen Entwicklung konnte auch die originelle Gemeindeglieder-Werbeaktion des scheidenden Pfarrers Helmut Schneider-Lessmann nichts ändern.
(Franz Günter Runkel)

Pressemitteilung